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Freitag, 23. November 2012

Banespa - das Empire State Building von Sao Paolo

Vor hundert Jahren stand an dieser Stelle nur das Martinelli Gebäude auf der rechten Seite. Damals war Sao Paolo eher eine gemütliche, kleine Stadt. Zur Zeit der wirtschaftlichen Depression muss auf irgendeine Weise Geld nach Brasilien geflossen sein. Jedenfalls konnte während des zweiten Weltkriegs der Banespa Turm hinten gebaut werden. Dies war dann der Anfang einer stürmischen Entwicklung, die in den 50ern und 60ern das Zentrum Sao Paolos gründlich verändert hat.

Der Weg zum Banespa Turm führt am Martinelli Gebäude vorbei


Schön, dass der Banespa Turm zum einen auf einer Anhöhe liegt und zum anderen oben eine Aussichtsplattform hat, weswegen sich diese Veränderungen gut würdigen lassen.

Donnerstag, 9. Juni 2011

Ming Gräber

Wer schon mit einem Bus zur chinesischer Mauer nach Ba Da Ling fährt, besucht bestimmt auch die Ming Gräber. Später geht es sowieso noch nach Xi'an zu der Terrakotta Armee, also ist es sowieso gut, mal zu sehen, wie eher zeitgenössische Chinesen ihre toten Anführer versteckt haben.

Und versteckt haben sie diese so gut, dass die genaue Position der Gräber erst nach der Revolution gefunden wurde. Die Ausgrabungen begannen 1958!

Der Grund für das Versteckspiel wurde in der Kulturrevolution deutlich, da sollte das Grabmal gestürmt werden und es wurden Teile der überirdischen Anlagen abgebrannt, so dass vom letzten Tor nur noch die Fundamente zu sehen sind. Also was für lange Zeit bestimmt ist, sollte möglichst versteckt sein, damit es keiner kaputtmacht.

Heute ist die wunderschöne Anlage fast schon zu einer Pilgerstätte geworden:

Ding Ling Grabanlage nordwestlich von Peking

Rechts vom Eingang ist die Stelle, an der fast alle ein Photo machen müssen, die Zeichen auf dem Rasen bedeuten irgendwas wie "Grosse Harmonie"

Mittwoch, 8. Juni 2011

Die chinesische Mauer bei Ba Da Ling

Wer in Peking ist, muss einfach auch die chinesische Mauer besuchen. Sieht man ja sonst nicht.

Mit der Metro zu einem Bahnhof im Norden, dann ein Taxi mieten und alles auf eigene Faust zu machen, trauten wir uns (noch) nicht. Also sprachen wir den Pförtner im Hotel an, der uns an für eine Bustour am nächsten Tag anmeldete.
Wir besuchten also das touristische "Ba Da Ling", obwohl z.B hier andere Plätze empfohlen werden.

Nichtsdestotrotz kann ich Ba Da Ling nur empfehlen, da hier die Mauer "aufbereitet" ist, so dass man einfach darauf laufen kann, wie es etwa früher auch die Wachleute getan haben müssten.

Die Mauer war ja zu was gut, sie sollte die Hauptstadt Peking beschützen und, weil es am vorigen Tag heftig geregnet hatte, war die Luft klarer, so dass wir von der Mauer konnte sogar Peking (in der Mitte am Horizont!) sehen konnten:

Blick nach Peking von der chinesischen Mauer

Deutlich zu sehen, wie ungeschützt Peking ist, wenn sich einmal eine Streitmacht in der Ebene versammelt.

Dienstag, 7. Juni 2011

Sommerpalast im Nebel

Wer in Peking ist, wird unbedingt den Sommerpalast besuchen. Auch wenn es diesig und neblig ist. Meistens ist es in Peking diesig, dunstig und neblig, so dass der Palast gar nicht so aussieht wie auf den Bildern aus den Reiseführern (z.B. hier und hier)

Wer eine organisierte Tour macht, bekommt alle Höhepunkte mit, entdeckt dafür aber nicht die Dinge, die so ein wenig abseits liegen. Zumal die Anfahrt mit UBahn-linie 4 bis zum Beigongmen kein grösseres Problem darstellt. Einmal angekommen sollte man doch die angeboten Moped-Rikscha nehmen, weil die Wege in Peking immer weit sind und auf den Straßenschildern immer chinesische Schriftzeichen stehen, die der ungeübte Tourist nicht unbedingt sofort deuten kann.

Wir haben jedenfalls zu Fuß auf den Weg gemacht, haben uns ein wenig verlaufen und sind dann durch den nordöstlichen Eingang in den Sommerpalast eingetreten. Es ist sozusagen ein Besuch vom Ende eines normalen Besuchs.

Hier sieht der Park so richtig aus, wie ein harmonischer chinesischer Garten zum Flanieren und Meditieren aussehen soll:

Gartenanlage in Harmonie

Weiter sind wir zum Ufer des Kunming-Sees gekommen, wo wir einen Freiluft Musikunterricht beobachten konnten.

Montag, 6. Juni 2011

Der Weg zum Himmel

Es gibt sicherlich auch den direkten Weg zum Himmelspalast in Peking. Einfach mit Bus oder Metro zu tian'anmen Platz und dann hinein. Zum Glück wies uns der Hotelier auf die Shopping area südlich des tian'anmen hin (Metrostation  qianmen). Er meinte, wir sollten zunächst shoppen, das würden alle machen, und dann eben den Palast anschauen, dann wir schon mal ein Tag Peking sinnvoll gefüllt.
Ich habe mir dann vorstellt, dies wäre der Weg, den Gesandte und Botschafter zu Zeiten des Kaiser gegangen sein könnten.

Der Eingang ist ein bisschen nostalgisch geraten:

Anfang des Qianmen shopping hutongs in Peking. Renovierte Strassenbahn mit chinesischem Tor

Weiter unten finden sich Dinge, wie McDonalds oder auch einen Esprit Laden. Aber stell Dir einfach vor, zur damaligen Zeit waren das dann Bazaare oder Märkte.