Mittwoch, 8. Juni 2011

Die chinesische Mauer bei Ba Da Ling

Wer in Peking ist, muss einfach auch die chinesische Mauer besuchen. Sieht man ja sonst nicht.

Mit der Metro zu einem Bahnhof im Norden, dann ein Taxi mieten und alles auf eigene Faust zu machen, trauten wir uns (noch) nicht. Also sprachen wir den Pförtner im Hotel an, der uns an für eine Bustour am nächsten Tag anmeldete.
Wir besuchten also das touristische "Ba Da Ling", obwohl z.B hier andere Plätze empfohlen werden.

Nichtsdestotrotz kann ich Ba Da Ling nur empfehlen, da hier die Mauer "aufbereitet" ist, so dass man einfach darauf laufen kann, wie es etwa früher auch die Wachleute getan haben müssten.

Die Mauer war ja zu was gut, sie sollte die Hauptstadt Peking beschützen und, weil es am vorigen Tag heftig geregnet hatte, war die Luft klarer, so dass wir von der Mauer konnte sogar Peking (in der Mitte am Horizont!) sehen konnten:

Blick nach Peking von der chinesischen Mauer

Deutlich zu sehen, wie ungeschützt Peking ist, wenn sich einmal eine Streitmacht in der Ebene versammelt.

Die Mandschus hätten von diesem Gebirge kommen müssen:

Blick in das Feindesland

Die Mauer liegt auf dem südlichen Gebirgskamm, eventuelle Angreifer sollten sich gar nicht sammeln können:

Panoramablick chinesische Mauer

Die Mauer ist so breit, dass eine Wanderung darauf leicht möglich ist:

Weg zur ersten Station auf der chinesischen Mauer

Obwohl Oktober ist es verdammt heiß auf den Steinen, im richtigen Sommer kann das kein Spaß machen:

Ein heisser Tag auf der chinesischen Mauer

Als Fotograf war ich eher vorne:

Blick auf nachfolger

Das ganze Ausmass der Anlagen ist wirklich beeindruckend. In den Wachtürmen gab es übrigens keine Treppen, sondern nur Luken. Die Soldaten sind wohl mit Leitern nach oben geklettert.

Blick zurück

Die Mauer hat auch immer mal wieder Vorposten, von denen eine phänomenale Aussicht möglich ist:

Blick auf die Mauer vom Vorposten aus

So sähe man die Mauer so, wenn eventuelle Angreifer wirklich in die Nähe gekommen wären:

Blick vom Vorposten auf die chinesische Mauer

Da sie auf dem Grat gebaut ist, gibt es keine Bäume, die an der Mauer hochwachsen könnten:

Blick auf die befestigte Seite der chinesischen Mauer

Noch ein letzer Blick in das "wilde" Mandschurien, von wo die Bedrohung kommen könnte:

Blick auf "Feindesland" von der chinesischen Mauer

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Thomas Gawehns