Freitag, 27. April 2012

Mit Stativ in Rom


Ich nahm das Stativ mit nach Rom, denn ein Foto vom Kolosseum in der Nacht mit Lichtern von Autos davor, macht sich immer gut und sollte eigentlich ganz einfach sein. Außerdem gibt es bestimmt noch mehr Motive, die bei Nacht tolle Aufnahmen erwarten lassen: Petersdom, Trevi-Brunnen und so weiter.

Vor Ort dachte ich noch zu schauen, ob es andere Blickwinkel auf das Kolosseum gibt, aber wenn ich die Strasse weitergehe, bin ich entweder zu nah oder das Kolosseum wird von einem anderen Gebäude verdeckt. Es gibt aber nur diese eine Stelle, an der einem natürlich auch Stative zum Kauf angeboten werden. Eine Geschäftsidee wäre ein rent-a-stativ Service zu etablieren:

Vor dem Kolosseum wird eine Gruppe von Touristen fotographiert, autos fahren vorbei

Freitag, 13. April 2012

Rom - hügelige Vatikansichten

Rom ist die Stadt der sieben Hügel und von einem Hügel aus sollte man eine gute Aussicht haben. Das stimmt in Rom nicht ganz, alle Hügel sind bebaut, nur vom Aventinus aus gibt es einen herrlichen Überblick über den Tiber.

Um zum Aventin zu gelangen, nimmt man die U-Bahn bis zum Circus Maximus, geht links an diesem vorbei und dann biegt man einfach links nach oben. Obwohl auch hier alles bebaut ist, kommt man nach einigen 100m an einen Garten, der oberhalb vom Tiberufer angelegt wurde und tatsächlich frei zugänglich ist.

Von hier gibt es dann diesen Blick auf den Petersdom:

Der Petersdom in Rom, vorne ein grosses Gebäude und die Bäume vom Tiberufer

Mittwoch, 28. März 2012

Kaffeehäuser und andere Stationen in Wien

Der Besuch von Kaffeehäusern gehört bei einem Besuch in Wien einfach dazu. Deswegen sind auch die von den Reiseführern empfohlenen Kaffeehäuser recht überlaufen, aber vielleicht ja trotzdem gut.

Das erste von mir besuchte Kaffeehaus war das Cafe Schwarzenberg am gleichnamigen Platz Schwarzenberg, das ein sogenanntes "Ringstrassen-Kaffehaus" ist, also an der Ringstrasse um die innere Stadt liegt. Es hat eine recht vornehme Atmosphäre, die geradezu einlud öfter in Kaffeehäuser einzukehren:

In der Bildmitte ein Paar, das bei einem Cafe im Schwarzenberger sich unterhält.

Freitag, 16. März 2012

Wien - vier Ausblicke vom Stephansdom

In der Mitte von Wien steht der Stephansdom. Er hat zwar einiges an Detail zu bieten, wie z.B. Reliefs, Gräber und Katakomben, aber, wie auch die Reiseführerin hier bedeutet, ist der Ausblick vom Nordturm der eigentliche Grund ihn zu besuchen:

Eine Fremdenführerin zeigt im Stephansdom nach oben, zur AussichtplattformEine Fremdenführerin zeigt im Stephansdom nach oben, zur Aussichtplattform

Freitag, 2. März 2012

Pondicherry, Auroville und ein Paradies

Pondicherry, in der Nähe von Chennai, war bis 1954 Teil von Französich-Indien. Es hat sich bis heute einen Hauch von Frankreich erhalten. Es gibt eine lange Strandpromenade, die zum Flanieren eingeladen hätte, wäre da nicht der Wind im Januar 2011 gewesen. So war ich froh einen Platz in einem der Strandcafes zu bekommen.

Durch einen Bogen auf den Strand von Pondicherry

Freitag, 17. Februar 2012

Von Trichy zum Reich der Cholas

Trichy hat bestimmt mehr zu bieten, steht aber im Schatten von Sri Rangam, einer riesigen Tempelanlage. So ist es mehr eine verkehrsgünstig gelegene Stadt, in der dann für den Besuch von Sri Rangam übernachtet wird.

Die Stadt wurde um einen riesigen Felsen gebaut, auf dem nicht nur eine Festung, sondern ganz oben auch ein Ganesha Tempel. Hier kann dem Lord Ganesha, das ist der Gott mit dem Elefantenkopf, die Ehre erwiesen werden, am Besten in dem man sich richtig vor ihm verbeugt: einfach linke Hand an rechtes Ohr, rechte Hand an linkes Ohr, den rechten Fuss hochheben und sich dann verbeugen oder auch einen Knicks andeuten.

Aber der ernsthafte Tourist besucht den Tempel wegen der guten Aussicht. Von hier kann man zum einen das Dach des nahegelegenen Shiva Tempels sehen mit der vergoldeten Kuppel über dem allerheiligsten und zum anderen im Hintergrund Sri Rangam.

Aussicht über den Shiva Tempel von Trichy nach Sri Rangam

Samstag, 4. Februar 2012

Pilger und Darshan - bezahlt oder frei

Wenn der Sabarimala Tempel in den Bergen der Westghats geöffnet hat, sind an der Südspitze Indiens viel mehr Pilger als sonst unterwegs. Er ist geöffnet an Makaravilakku (immer der 14.1), zur Zeit der Mandala Puja (Beginn Mitte November bis Ende Dezember) und zur Zeit der Chita Vishu (Mitte April bis Mitte Mai).

Es gibt Pilger, die wandern ganz alleine:

An einer Strasse in der Reisschüssel Indiens geht ein einzelner Pilger