Freitag, 6. Januar 2012

Periyar: Tee, Gewürze und kein Tiger im Gebirge

In den western Ghats im Süden Keralas liegt das Tiger Reservat in Periyar. Hier kann man früh morgens einen Ausflug mit Einheimischen durch den Urwald machen. Gebucht werden können die Ausflüge u.a. im Wildernest Hotel, das mir sehr gut gefallen hat.

Am frühen Morgen beginnt die Fahrt in das Reservat. Hinten auf einem Jeep legten wir den ersten Teil zurück:

Mit einem Jeep wird der Schlagbaum zum Periyar Tigerreservat passiert

Freitag, 23. Dezember 2011

backwaters kerala: Paradies mit Tiger Prawns

Ein Ausflug in die Backwaters ist unvergesslich schön, wenn man dort fährt, wo keine Motorboote hinkönnen, wenn man sie mit einem Einbaum erkundet. Dann kann die Landschaft richtig genossen werden:


Eine Palme spiegelt sich in der Lagune in den Backwaters von Kerala

Freitag, 9. Dezember 2011

cochin - Tempeltanz, Einbaumfahrer und Juden


Einen Tempeltanz zu sehen in Cochin, der Stadt, die als erstes von Europäern in Indien kolonisiert wurde, war etwas, was ich nicht erwartet hatte. Eigentlich ist Kerala ja für Kathakali bekannt, mit vielen Trommlern, viel Geschrei und bunten Masken. Zur Feier des neuen Jahres war eine Gruppe im Kulturzentrum Cochin zu Gast, die Ragas einstudiert hatten und die auch Tänzerinnen dabei hatten, so dass an diesem Tag etwas anderes aufgeführt wurde.

Der Tanz war ein Ausdruckstanz, in dem wohl eine Geschichte erzählt wird, von einem Held, der allerlei Dinge zu bestehen hat, dabei z.B. einen Widersacher tötet und vermutlich die Frau seines Lebens findet. Alles von einer Tänzerin dargestellt. Dank der eindrucksvollen Mimik konnte ich mir eine Handlung vorstellen. Leider war das Licht zu dunkel, so dass nur dieses eine Bild etwas geworden ist:

Eine Tempeltänzerin steht einmal still, kniet auf dem Boden mit einer ausgestreckten Hand nach oben

Freitag, 25. November 2011

Mumbai - spirituelles Malabar Hill

Malabar Hill ist das Beverly Hills von Mumbai. Es ist eine Halbinsel in der arabischen See, auf der ständig eine frische Brise weht. Oben auf dem Hügel befindet sich der Nehru Park, von aus man eine herrliche Aussicht auf Mumbai hat. Allerdings beherbergt Malabar Hill auch mehrere Tempel und einen "hängenden Garten". Um diesen zu finden, sprachen wir einen Herrn an, der uns erklärte, dass wir eben darauf stehen, denn dieser hängt nicht irgendwie herunter, sondern vielmehr hängt auf einem unterirdischen Reservoir:

Vor dem Denkmal des hanging garden in Mumbai steht ein indischer Vermögensberater

Freitag, 11. November 2011

Shanghai bei Nacht und mit Stativ

Um 18 Uhr bei einem Cocktail zuschauen, wie ein Wolkenkratzer nach dem anderen illuminiert wird! Jeder Wolkenkratzer auf Pudong wird zu einer anderen Minute illuminiert, zunächst das Shanghai World Financial Center (sieht aus wie ein großer Bierflaschenöffner), dann der Oriental Pearl Tower, danach der Jin Mao Tower, und so weiter, bis das am Ende dann so aussieht:

Oriental Pearl Tower, Shanghai World Financial Center, Jin Mao Tower bei Nacht mit Ausflugsbooten auf dem HuangPu

Samstag, 29. Oktober 2011

Zwei Oasen in Shanghai

Der Jadebuddhatempel ist eine der beiden Oasen in Schanghai. Ist man einmal angekommen (Metro linie 7 Ausgang 5 dann die Xinhui hinauf bis zur jiangning), ist es wirklich abgeschieden vom Trubel der Stadt.

Zwar wurde der Tempel erst 1880 gebaut, aber zum einen beherbergt er jede Menge Kunstschätze, zum anderen wird er von buddhistischen Mönchen bewohnt und wird von chinesischen Pilgern verehrt:

Blick vom Innenhof des Jadebuddhatempels auf einen Wolkenkratzer. Im Vordergrund ein buddhistischer Mönch mit einer Gruppe Besucher.

Freitag, 14. Oktober 2011

Shanghai


Shanghai habe ich mir eigentlich eher westlich vorgestellt, so ganz modern, mit recht wenig chinesischem Eindruck. Wieder hat China überrascht.

Unser Hotel lag in dem Huangpu Viertel, mitten in der Stadt. Es war ein Turm umgeben von mehrstöckigen Geschäfts- und Wohnhäuser.

In jedem dieser Geschäfte war eher China als Westen, sei es die Dumplingküche, in der man auf Holzbänken sitzend bastkorbweise gefüllte Nudeln verzehren konnte, oder auch das Fischrestaurant, das einen Fischverkauf der besonderen Art anbot: der Kunde konnte sich lebendige Fische aus einem Kübel aussuchen, der Verkäufer schmiss diese dann auf die Strasse, wo sie bald aufhörten zu zappeln, danach wurden die leblosen Fische eingetütet und dem Kunden gereicht.

Urig, nicht?

Im Regen von oben, eine Verkaufsfront von Geschäftshäusern in einer Strasse im Huangpo Viertel in Shanghai. Mehrere Radfahrer in bunter Regenkleidung