Freitag, 5. Juli 2013

Das Kykkos Kloster auf Südzypern

Oben auf dem Troodos Gebirge in Südzypern liegt das Kykkos Kloster. Es ist wegen seiner wundertätigen Marienikonen das mächtigste Kloster auf Zypern und entsprechend gut besucht. Die Gläubigen gehen deswegen in dies Kloster, die Touristen wegen der Darstellungen und Bemalungen.

Man erreicht das Kloster über kurvige Wege in der Mitte des Gebirges. Der Weg ist gut ausgeschildert, aber nicht ganz einfach zu fahren. Nachdem es gefunden wurde, sieht es von aussen eigentlich unspektakulär aus. Es scheint höchstens zweigeschossig zu sein und versteckt sich eher zwischen den Bergen.

Vor dem Kloster ist es unscheinbar

Allerdings lässt der Eingang schon einiges an Farbenpracht und Ornamentik vermuten:

Der Eingang ist schon aufwändig verziert

Was mag sich dahinter verbergen?

Freitag, 21. Juni 2013

Panoramen und andere Höhepunkte im Troodos Gebirge

Die Strassen im Troodos Gebirge sind zwar eng und kurvig, aber immer asphaltiert und immer mit Parkplätzen, von denen aus eine wunderbare Aussicht auf das Gebirge in Süd-Zypern möglich ist. Hier habe ich mal die Panoramen zusammengestellt.

Gesehen habe ich auch einen alten Asbesttagebau, ein Denkmal für die zyprische Unterstützung des griechischen Unabhängigkeitskampfs und den dicksten Olivenbaum der Insel.

Aber zunächst die Panoramen:

An einem Aussichtspunkt steht eine Gruppe und schaut

Oder auch von solch einer Bank aus:

Eine leere Bank lädt zum Staunen ein.
Was kann man sehen von diesen Orten aus?:

Freitag, 7. Juni 2013

Auf zum höchsten Wasserfall auf Zypern

Die erste Ausfahrt in das Troodos Gebirge sollte nach Platres zu den Wasserfällen gehen. Immerhin gilt das Troodos Gebirge auch als Wandergebiet. Zumindest im Frühling und Herbst kann dort richtig gewandert werden. Im Sommer ist es dazu eigentlich zu heiß. Eben deswegen sollte ein kurzer Ausflug zu dem größten Wasserfall der Insel eingelegt werden, verbunden mit einem Besuch einer malerischen Stadt. Jedenfalls stellte ich mir dies zu Beginn der Fahrt so vor.

Wer konnte ahnen, dass dieser Ausflug Anlass zu Konspirationstheorien gab? War es nur normaler Vandalismus oder gab es Interessen, die einer touristischen Entwicklung Platres entgegen stehen?

Aber von Anfang an:

Durch Alleen geht der Weg in das Gebirge

Zunächst geht die Fahrt durch die malerische Küstenlandschaft, bis zum Gebirge.

Freitag, 24. Mai 2013

Paphos - Mosaik mit Hakenkreuz, Davidstern und Kreuz

In Paphos gibt es einiges an übrig gebliebenem aus vergangenen Zeiten zu sehen. Zum einen sind dies die Königsgräber, zum anderen die Bodenmosaiken von römischen Villen. Aber hier steht auch die erste Kirche von Zypern, die vom Apostel Paulus gegründet wurde.

Das sollte wohl Grund genug sein, hier vorbei zu schauen!

Aber der Reihe nach. Immer erwartet einen mehr oder weniger folgendes Bild, beim besuchen der historischen Stätten:

Panorama zeigt fast kein Schatten hier

Die Mitnahme von Kopfbeckung und Wasser ist hier Pflicht!

Freitag, 10. Mai 2013

Nikosia - geteilt und wirklich klein

Wer in Zypern ist, einen Wagen gemietet und sich an den Linksverkehr gewöhnt hat, muss auch Nikosia besuchen. Dort ist die Stadtmauer vollständig erhalten. Es gibt einen Palast des Erzbischofs samt zugehöriger Kathedrale. Da die Stadt im trockenen Landesinneren liegt, ist sie im Sommer auch nicht von Touristenmassen überlaufen.

Der übliche Besuch mit Reiseleitung und Bus sieht vor den Checkpoint in der Mitte der Fußgängerzone zu passieren und im Norden eine Moschee zu besuchen. Davon habe ich Abstand genommen und statt dessen das Auto kurz an der (wirklich erhaltenen) Stadtmauer geparkt.

Von dort ging es dann in die Stadt, zur Demarkationslinie und dem Palast des Erzbischofs.

An der Demarkationslinie, die mitten durch die Stadt führt, stehen sich die feindlichen Truppen in der Tat gegenüber:


Blick entlang der Gasse, die an der Demarkationslinie entlangführt

Die Soldaten direkt dürfen nicht fotografiert werden. Wer aber zu dem Pfeil vorläuft und dann in die Gasse blickt, sieht sie mit ihren Gewehren.

Freitag, 26. April 2013

Die Steine der Aphrodite

Zypern ist die Insel der Aphrodite. Diese soll hier vor langer Zeit aus dem Meer gestiegen sein. Sie schwamm nicht etwa von irgendwo, sondern entstand aus dem Meerschaum. Das Geschlechtsteil eines Gottvaters wurde von seinem Sohn ins Meer geworfen. Die dort lebende Göttin machte sich über den noch vorhandenen Samen her und so wurde Aphrodite gezeugt. In einer großen Jakobsmuschel wurde sie irgendwo auf Zypern angelandet. Wo genau dies geschah, ist nicht bekannt.

Aber in der Nähe von Paphos liegen seltsame Felsen am Strand. Ein Byzantine soll mit diesen sarazenische Schiffe versenkt haben. Hier könnte doch auch Aphrodite geankert haben. Wer genaueres wissen will, kann im Zypern Forum nachlesen.

In jedem Fall gibt es eine Menge Rituale, die hier von Touristen erbracht werden. Zum einen gilt es um den Felsen herum zu schwimmen, am besten bei Vollmond:

An dieser Stelle soll Aphrodite aus dem Meer gestiegen sein

Aber wie ein Besuch hier zeigt, gibt es noch mehr Rituale:

Freitag, 12. April 2013

Das ist doch ein Vulkankegel

Sieht er nicht aus wie der Rest eines Vulkans? Nur noch der harte Kern des Schlots ist noch nicht abgetragen. Ein Student der Geologie, den ich an der Rückseite des Schlots beim Sammeln von Gestein traf, hat das zwar bestritten, aber Wikipedia gibt mir recht. Egal, gelohnt hat der Abstecher in jedem Fall.

Auf dem Weg zur Rumfabrik in Arehucas (siehe hier) gibt es die Wahl zwischen der Passstraße über die Berge und der Umfahrung derselben auf der Autobahn. Gewählt wurde die Passstraße, schließlich ist man ja nicht zum Spaß dort, sondern will auch etwas sehen.

Oben gab es einen kleinen Parkplatz mit Kiosk und einem Wegweiser, so dass man sich die Beine vertreten konnte. Und wenn man anfängt, kann man auch weitergehen:

Von weitem der Roque Nublo, vorne sind zwei kleine Wanderer

Vom Wolkenfels (auch bekannt als Roque Nublo) aus gibt es jede Panoramafotos. (Einfach auf die Fotos klicken, dann können die Bilder in Flickr angesehen werden)