Montag, 27. April 2015

Topkapi Palast

Am dritten Tag der Istanbulreise stand ein Besuch des Topkapi Palast auf dem Programm. Wir waren ja nun schon akklimatisiert, wussten, wie die Strassenbahn funktioniert und hatten vor, nur so den Palast zu besuchen, der als touristisches Pflichtprogramm galt. 2004 war ich schon einmal dort und hatte diesen Teil Istanbuls als dreckig, eng und voller Strassenverkehr in Erinnerung. Um so mehr war ich über die Veränderungen überrascht, die es dort gegeben hat.

Was mir positiv in Erinnerung geblieben ist, war der herrliche Überblick von dort oben über die beiden Seiten Istanbuls,  das goldenes Horn und der Bosporusbrücke:

Der Ausblick auf den Bosporus, den auch der Sultan geniessen konnte

Der Tag sollte mich eines besseren belehren. Wie sich die Dinge in diesem Stadteil doch geändert haben!

Samstag, 31. Januar 2015

Auf den Bosporus nach Sariyer


Am zweiten Tag der Reise nach Istanbul stand die Tour auf dem Bosporus. Allerdings nicht ein touristisch organisierter Ausflug, sondern eine Fahrt mit den normalen Fährschiffen. Nicht die Linie bis zum Ende am schwarzen Meer haben wir genommen, sondern sind nur so bis Sariyer gefahren. Der Plan war ein Kompromiss, Bosporus, aber auch ein Museum und, vor allem, das Tulpenfestival besuchen. Das findet immer Ende März in Istanbul statt und nach dem langen Winter 2013 war uns danach überhaupt richtige Blüten zu sehen.

Das Fährschiff fuhr hin und her, genau wie am vorherigen Tag am goldenen Horn, konnte eine Anlegestelle nach der anderen besucht werden.

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In Sariyer angekommen stellten wir schnell fest, dass am Sonntag die Istanbuler alle unterwegs sind. Am Sonntag? War da nicht etwas mit Freitagsgebet? Nein, richtig gelesen. Schulen, Verwaltung und Banken richten sich nach europäischer Einteilung und am Sonntag ist ganz Istanbul unterwegs.

Bei dem Weg zurück sollten wir das noch richtig mitbekommen.


Sonntag, 11. Januar 2015

Hey Jupp! Auf das goldenen Horn von Istanbul

Wer auf einen Berg steigt, hat manchmal eine tolle Aussicht. So auch bei dem Berg vom Jupp in Istanbul. Als Rheinländer darf man sich die Welt schon ein ganz klein wenig zu recht biegen, für andere stelle ich mal klar:

Der Jupp heißt hier eher Eyüp und hat mit einem Joseph nun wirklich gar nichts zu tun. Es ist ein Berg am Ende des goldenem Horns von Istanbul. Der erste Ausflug bei der Reise 2013 führte mich dort hin. Wir waren uns einig, zunächst einmal in der Riesenstadt anzukommen und etwas gemächliches zu machen. Die Stadt und ihre Bürger so eher behutsam kennenlernen. In der Gruppe waren auch Bazar- und Sultanahmedgeschädgigte, die erst akklimatisieren wollten, bevor es dann später auch zu den traditionellen Höhepunkten eines Besuchs in Istanbul kam.

Es war ein voller Erfolg und am Ende des Ausflugs konnte in einem Café unter Bäumen ein Efes Bier und, unter anderen, auch solch ein Panorama bewundert werden:

Überblick über das goldene Horn mit Brücke und Sultanahmed im Hintergrund

Aber der Reihe nach:

Dienstag, 30. Dezember 2014

Frankenweg 2012, fünfter Tag: Kulmbach

Die letzte Etappe Ende der Frankenwegwanderung führte von Kronach nach Kulmbach, der Stadt der Mälzereien. Wir waren ziemlich am Ende. Nach der Kurzwanderung sich noch einmal aufraffen und die letzte Etappe noch zu machen, erforderte schon einiges an Durchhaltewillen. Aber mit Gruppendruck ging es tatsächlich.

Angesichts der schönen Tafeln könnte man ja tatsächlich auf die Idee kommen, alle paar km wäre etwas hoch interessantes zu sehen. Mir sind neben schönen Panoramen und lauschigen Wegen, die bei passendem Wetter wirklich sehenswert sind, nur der Verlust eines Dorfbrauhauses und einer mittelalterlichen Wegkreuzung in Erinnerung geblieben.

Der Weg von Kronach nach Kulmbach

Aber der Reihe nach.

Freitag, 21. Februar 2014

Frankenweg 2012 vierter Tag: Kronach

Ziel des vierten Tags war die Festung in Kronach. In der dortigen Festungsherberge wurde auch übernachtet, was zwar einerseits unbequem, aber dann auch wieder sehr eindrucksvoll war. An diesem Tag wurde sehr viel über die Kronacher und ihre Geschichte gelernt.

Ihre Festung haben die Kronacher so lieb gewonnen, dass sie diese im 19.ten Jahrhundert gekauft haben und noch heute aus ihrem Kommunalhaushalt bezahlen. Welch ein Lokalpatriotismus!

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Aber bevor wir hier ankommen, gibt es noch eine Kurzwanderung von etwa sieben Kilometern zu bewältigen, bevor die Festung durch die Hintertür betreten wird.

Freitag, 10. Januar 2014

Frankenweg 2012, dritter Tag mit viel Geschichte

Nach zwei Tagen wandern in der Abgeschiedenheit des Frankenwalds, sollte der dritte Tag doch tatsächlich etwas von Geschichte der Gegend hier erzählen. Vorbei ging es an untergegangenen Ortschaften, zwei Aussichtspunkten und am Schluss trafen wir in einem Dorf sogar eine aktive Bevölkerung an. Die Überraschung war aber eine richtige fränkische Einkehr am Weg, die sogar als solche markiert war.

Bisher waren die Möglichkeiten zur Einkehr nur im Wanderführer beschrieben, aber dann doch geschlossen.

Am Baum ist der Hinweis Frankenweg angeschlagen

Es geht zunächst wieder in den Wald mit herbstlichen Motiven, vorbei an ehemaligen Siedlungen.

Freitag, 22. November 2013

Frankenweg 2012 zweiter Tag,Aus dem Wald in das Tal der Rodach und zurück in die Einöde

Die verlassenen Dörfern am Rand des alten Frankenwegs machen fasst einen surrealen Eindruck. Zu sehen ist fasst niemand. Ist ja auch klar, auf dem Acker arbeiten weder Knechte noch Mägde. Wer hier wohnt, fährt zur Arbeit in eine der Städten im Tal. Dort lernen auch die Kinder, sofern es solchte gibt.

Der Spruch mit der Sicherheit durch Immobilienbesitz ist anscheinend nicht immer so ganz richtig:

Auf der verrosteten Anzeige steht eine Reklame von Wüstenrot

Ich fand das Motiv schon passend für die Stimmung.

Zu sehen waren noch prächtige Aufnahmen vom deutschen Wald im Herbst zu sehen und eine Verkehrsschlagader im Tal der Rodach